SpringStyle 2018 – Work in Progress

Als ich im vergangenen Jahr zum ersten Mal am SpringStyle teilnahm, habe ich die Vorteile des geplanten Nähens erfahren. Zusätzlich ließ sich der SpringStyleAlong2017 mit SewingbytheSea2017 verbinden, was mir damals die Fertigstellung meiner Pläne auf einen Schlag ermöglichte. Dieses Jahr musste ich, wenn ich der positiven Erfahrung folgen wollte, für den SpringStyle2018 etwas „vorstreben“.

Und so habe ich mir bereits im Februar einige Gedanken gemacht und Anfang März bei SewingbytheSea2018 schon einiges umgesetzt. Aber wie es so ist, Kleider hat man nie genug und die Ideen werden auch nicht weniger, also bleibt nach dem Nähen immer auch ein vor dem Nähen. Heute nun die ersten drei Milestones des SpringStyleAlongs2018 zusammengefasst in einem Post.

Erste Überlegungen

Die Frühlings-Alltags-Jerseykleider aus dem letzten Jahr in Grün mit Pink sind mir dieses Jahr zu bunt. Den Grundschnitt liebe ich noch immer. Die Raffung am Ausschnitt habe ich mittlerweile zu oft genäht.

Meine vorhandenen Sommerkleider sind allesamt für dieses Jahr noch geeignet.

Also, was brauche ich?

  • Alltag: Ein paar mehr „alltägliche“ Jerseykleider.  Etwas gedecktere Farben als vergangenes Jahr.
  • Osterurlaub und Familienaktivitäten: Sportkleidung wäre praktisch.
  • Geburtstag: Ein Anlasskleid würde erfreuen.
  • Sommerurlaub: Einen Badeanzug. Vielleicht ein neues Sommerkleid in pink-orange zusätzlich.
  • Einen Sommermantel?

 

Wunschkonzert – Inspirationen

Wenn ich meine Kleider kaufen würde, dann wäre es wohl das eine oder andere von TheFoldLondon. Confindence Style. Das will ich haben.

Ganz streng/formell muss/will ich mich dieses Jahr nicht kleiden. Deshalb erlaube ich mir auch ein Schwelgen in Mustern.

Schön finde ich die Kleider von Co Resort 2018. Am besten gefällt mir dieses asiatisch inspirierte Kleid.

Für mögliche „Wunsch“muster habe ich mich auf dem Blog und der Website von patternbank.com umgeschaut. Nur mal zum Gucken. Was für eine Vielfalt! Für die jeweils kommenden Saisons gibt es dort kuratierte Mustersammlungen. Leider sind die Sammlungen für SS2018 mittlerweile nicht mehr zu sehen, deshalb muss ich es Eurer Fantasie überlassen, aus den Begriffen Bilder zu zaubern. Mir gefielen am besten:

  • japanisch inspirierte Muster „PURE ZEN“
  • zweidimensionale graphische Muster „FLAT GRAPHIC“
  • Blätterwelten tropischer Wälder „FOREST TROPICALS“ und
  • sogenannte Tücherdrucke „SCARF PRINTS“

 

Style Concept

Kleider

Stilistisch durchdacht habe ich wenn dann meine tagtäglichen Kleider. Im vergangenen Jahr hat sich für mich dieses Kleidungskonzept herauskristalliert:

  • Jerseykleid mit unifarbenen Rockteil, darüber Cardigan/Jacke

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Die Jerseykleider sind schmal geschnitten und trotzdem bequem, machen jede Bewegung mit. Als Rockteil bevorzuge ich eine dunkle Farbe. Meist ist es Schwarz, für den Sommer wähle ich auch Dunkelblau. Im Herbst habe ich ein dunkles Braun ausprobiert. Variation gibt es im oberen Kleidteil, sowohl farblich als auch bei der Abnäher- und Halsausschnittgestaltung. Mit den gemusterten Kleideroberteil kann ich meine Musterliebe ausleben, ohne dass es mir zu bunt und zu viel wird. Die taillierte Jacke über dem Kleid dämpft die Muster und bringt zudem vertikale Linien, die optisch etwas strecken sollen ;-)

Bei den schnitttechnischen Details konzentriere ich mich auf den Halsausschnitt oder die Schultern. Wie heißt es so schön: Ein jeder schaut Dir auf den Kragen, nur wenige auf Deinen Magen ;-) Nun, meine Taille ist recht kurz, so dass da jegliche Drapierung sowieso recht schnell verschwindet. So habe ich mir lieber eine neue Halsausschnittgestaltung meiner Kleider überlegt und mich dafür vom japanischen Kimono bzw. dem oben erwähnten Kleid aus der Kollektion von Co inspirieren lassen.

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Farblich will ich mich in dieses Jahr im Spektrum weiß-braun-beige-violett-blau bewegen. Im vergangenen Jahr hatte ich mir drei Sommerkleider mit blau-weißem Motiv genäht, die ich immer wieder gern angezogen habe. Nachfolgend kleine Stoffstücke der Prints, die ich bei Spoonflower (hier meine „gesammelte Kollektion“) und aus meinem Stoffelager ausgesucht habe.

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Bei Anlass-, Sommerurlaubs-, Freizeit- und abendliche Hauskleidern wähle/habe ich auch  andere  Farben und Muster im Kleiderschrank. Gleich bleibt meist die Silhouette und die Jacke- / Tuchkomponente.

Obwohl, da überlege ich auch mal eine Abweichung. Im letzten Winter habe ich mir einen Pullover genäht und mittlerweile finde ich dieses Kleidungsteil als bequemes Add-on ganz charmant.

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Sportkleidung

Die angedachte Sportkleidung wird stilistisch nicht besonders durchgeplant. Für das Shirt sind einfache Teilungsnähte das Beste. Material wird Baumwolljersey oder Funktionsstoff sein. Für Farben und Muster lasse ich mich von meinem Stoffelager inspirieren. Und vielleicht, vielleicht wenn ich doch noch ganz sportlich werden möchte, erlaube ich mir einen Funktionsstoff mit diesem besonderen Print. Würde hervorragend auch zu dem Motiv passen, das ich für dieses Test-Shirt verarbeitet habe.

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So, und weiter geht es dann nächste Woche mit den konkreteren Umsetzungen und -plänen. Bis dahin!

 

 


Ein Gedanke zu “SpringStyle 2018 – Work in Progress

  1. von den Jerseykleidern solltest Du ja an der See schon genug produziert haben. ;-) Über die beiden links kommt man ja auf wundervolle Kleidungsstücke, sowohl die eher schlicht-raffinierten Jerseykleider als auch die großen Roben. Bin also sehr gespannt, was Du für dein Anlasskleid auswählst.

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