Aus dem Stoffelager geplaudert 10

Der Blick ins Stoffelager diesen Monat: Einige lange gehütete Stoffe haben sich ans Tageslicht gewagt. Die Zahlen werden kleiner, aber manch Stoff liegt nicht ohne Grund im Schrank. Und nachdem ich die Überlegungen anderer zu Streichelstoffen im letzten Update gelesen habe, dachte ich mir, vielleicht mache ich noch mal eine Bewertung der Vorräte im Stoffschrank.

Im Stoffschrank sortiert

Und so habe ich mir noch einmal angeschaut, was es sich denn hier so gemütlich gemacht hat und warum. Ich stellte fest, es liegen hier:

  1. Stoffe und Kleidungsstücke, die ich up-/recyclen möchte
  2. größere Stoffreste, die kein ganzes Shirt oder Kleidteil mehr ergeben würden, und aus denen ich mich bei Bedarf bediene, wenn ich eine Blende oder ähnliches nähen möchte
  3. Stoffe, die nur für spezielle Anlässe wie Karneval geeignet sind
  4. Streichelstoffe, die auf ihren Auftritt warten,
  5. Stoffe, die im Moment nicht zu meinem Kleidungskonzept passen
  6. Stoffe, die prinzipiell geeignet sind und auf ihre Verwendung warten

Tja, Nummer 1 bis 4 sind irgendwie schlecht auf Null zu bringen. Nur bei den Karnevalsstoffen für Kinderkostüme gibt einige Neuzugänge durch Reststücke aus diesem Jahr.

Mit Nummer 5 tue ich mich schwer, denn es könnte ja der Zeitpunkt kommen, wo sich meine Kleidungsvorlieben ändern und ich auf einen Schlag alles vernähen werde.

An Nummer 6 meiner Liste bin ich dran und arbeite sie zum Teil geplant (Stoffelager-Update 9) ab. Ich denke, das ist und bleibt die Taktik in diesem Jahr.

„Gruselstoffe“, wie sie das Thema des Monats sucht, habe ich eigentlich nicht mehr gefunden. Alles was so gar nicht zu meinem Geschmack passt, hat über Stofftauschtische oder bei Freundinnen mittlerweile ein neues Plätzchen gefunden. Auf diesem Wege konnte mich im Februar von ca. 5,50 Metern trennen.

Aus dem Stoffelager genäht

Im Januar habe ich aus waghalsigen 5,10 Meter einen Vorhang genäht.

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Im Februar kam wie geplant der graumelierter Jersey mit Abseite unter die Nadel und wurde ein Cardigan. Minus 1,5 Meter.

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Ein Glitzersweat wurde zu einem Mädchen-Pulli. Minus 0,50 Meter.

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Ansonsten habe ich im Februar sehr viel zugeschnitten, was ich in den vergangenen Tagen bei SewingbytheSea2018 vernäht habe. Allerdings zählt das zur Märzstatistik.

Nun denn, uns allen weiterhin frohes Schaffen!

 

 

4 Kommentare zu „Aus dem Stoffelager geplaudert 10

  1. Sehr beeindruckend! Du hast wirklich gut geschafft! Die Jacke gefällt mir gesonders und ich bin gespannt auf die fertigen Teile vom Nähtreff. Wunderbar zu lesen, dass es bei Dir keine Gruselstoffe gibt ;-) LG Kuestensocke
    P.S. Danke für den Tipp zur Bluse mit Statementärmeln. Im Moment kann ich mit solchen Schnitten nicht anfreunden. Das sieht so unpraktisch und zugig aus – ich bin ja eher der pragmatische Typ. Aber wer weiss, vielleicht überkommt es mich noch ;-)

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    1. Liebe Mirella, danke! Den Schnitt für den Cardigan habe ich selbst konstruiert – als Inspration diente u.a. der Blackwood Cardigan von Helens Closet, ebenfalls tailliert geschnitten, mit Blende und so konstruiert, dass man ihn offen trägt. Liebe Grüße!

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